Paartherapie und Familientherapie

  Paartherapie
  Familientherapie

DIPL.-PSYCH.      
DORITT GEITMANN  

     

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Beispiel

In der Familie Meier (Vater, Mutter, Sohn, Tochter) läuft das Familienleben, wie in jeder anderen Familie eigentlich auch. Als die Tochter in das Alter der Pubertät kommt, sacken ihre Leistungen in der Schule plötzlich ab. Sie will nicht mehr zur Schule gehen, gibt an, sie habe Kopfschmerzen, ihr sei schlecht und schwindelig. Dadurch gibt es auch in der Familie oft Streit, vor Allem zwischen Mutter und Tochter. Aber auch zwischen den Eltern kommt es zu Konflikten. Die Mutter wirft dem Vater Nachgiebigkeit vor. Der Vater glaubt, die Mutter sei zu streng. Schließlich entwickelt die Tochter in bestimmten Situationen sogar Ängste. Zu Hause wird sie immer stiller und zieht sich immer häufiger in ihr Zimmer zurück.

In einer solchen Situation wäre es möglich die Tochter zu einem Kinder- und Jugend-Psychotherapeuten zu schicken. Es könnte eine Psychotherapie folgen mit wöchentlichen Gesprächen, so genannten Sitzungen, über beispielsweise ein Jahr. Der Therapeut würde hauptsächlich mit der Tochter arbeiten.

Eine andere Möglichkeit fachliche Hilfe zu erhalten, wäre das Aufsuchen einer Familientherapie.

Familientherapie ist ebenfalls eine Form der Psychotherapie. Der Therapeut arbeitet jedoch vorrangig mit der ganzen Familie. Auch hier finden Sitzungen in bestimmten Abständen statt. Die Abstände sind oft etwas länger. So könnte es sein, dass die Familie alle 3-4 Wochen zu Gesprächen eingeladen wird. In der Familientherapie gibt es die Idee, dass es sehr wichtig ist, bei auftretenden Problemen mit allen Beteiligten zu sprechen, da Jeder davon betroffen ist und Alle etwas zur Lösung beitragen können. Man geht sogar davon aus, dass das Auftauchen eines Problems etwas mit allen Familienmitgliedern zu tun haben könnte.


In diesem Beispiel wäre es z.B. möglich, dass die Tochter spürt, dass es eigentlich zwischen den Eltern große Konflikte gibt, über die jedoch nicht offen gesprochen wird. Vielleicht gibt es sogar Trennungsgedanken. In der Therapie wäre es dann auch sinnvoll, Gespräche nur mit den Eltern durchzuführen.

Bezogen auf das Umfeld der Familie Meier wäre es weiterhin möglich, dass die Tochter in der Schule gemobbt wird und deswegen nicht mehr dorthin möchte. Hier könnte die Einbeziehung der Lehrer sinnvoll sein.